Autobahn GmbH

Autobahn GmbH lehnt Erhöhung der Zuschläge ab

26.02.2024

Zum 1. März steigen die Entgelte für die Kolleg*innen bei der Autobahn. Dies ist das Ergebnis der Tarifrunde für den Öffentlichen Dienst 2023. Die Erschwerniszuschläge sollen aber nicht steigen. 

Die Entgelterhöhung von 200 Euro plus 5,5 Prozent auf die jeweiligen Tabellenwerte ist dringend nötig. Die Inflation und die Reallohnverluste müssen ausgeglichen werden. Dazu ist der Arbeitgeber verpflichtet.

Die Zuschläge sollen aber nicht steigen. Klingt unlogisch? Ist es auch! Durch die gleichbleibenden Erschwerniszuschläge sind alle Kolleg*innen, für die z.B. der § 20 MTV Autobahn gilt, von einem Verlust betroffen. Denn auch diese Zulagen sind natürlich durch die Inflation entwertet worden.

Auch hier gilt: Für 60 Euro Zulage können wir uns heute deutlich weniger kaufen, als vor zwei Jahren. Deshalb erwartet ver.di vom Arbeitgeber Autobahn, dass er seiner Verantwortung gegenüber den Beschäftigten gerecht wird und auch diese Beträge anhebt. Die ver.di-Tarifkommission ist dazu verhandlungsbereit.

Noch absurder wird es bei den Zulagen im Entgelttarifvertrag (Vorarbeiter Mehrzweckgeräteträger). Ihre Veränderung ist sogar an die konkreten Entgeltgruppen gebunden.

 

Kontakt

  • Martin Krupp

    Bun­des­ver­kehrs­ver­wal­tung (BMD­V) / Stra­ßen­bau­ver­wal­tung der Län­der / Au­to­bahn GmbH / Lan­des­steu­er­ver­wal­tung

    030/6956-2116