Kommunalverwaltung

"Dienst am Limit"

Die Kolleg*innen der kommunalen Ausländerbehörden arbeiten dauerhaft im Krisenmodus
06.12.2023

Die Situation in den kommunalen Ausländerbehörden spitzt sich landauf und landab weiter zu. In den Ämtern für Einwanderung und Ausländerangelegenheiten herrscht Personalnotstand. In den Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohner*innen sind im Herbst 2023 bis zu 30 Prozent der Stellen nicht besetzt. In mittleren und kleinen Städten zeigt sich ein ähnliches Bild. 

Kolleg*innen schlagen Alarm. Ganz gleich, wohin man schaut, in allen Kommunen ist die Belastung der Beschäftigten aufgrund fehlenden Personals exorbitant hoch. Das zeigt auch der im Vergleich sehr hohe Krankenstand. Die Krankentage in den Ausländerbehörden liegen im Jahr über dem Durchschnitt der Krankentage der gesamten Kommunalverwaltung. Wo es geht, bewerben sich Kolleg*innen auf freie Stellen in anderen Verwaltungen, um ihre eigene Gesundheit zu erhalten. Werden diese Entwicklungen nicht aufgehalten, fehlen immer mehr qualifizierte Kolleg*innen, die die Aufgaben übernehmen können. Ein Teufelskreis. ver.di fordert die Verantwortlichen in Bund, Ländern und Kommunen auf, die Beschäftigten in den kommunalen Ausländerbehörden nicht allein zu lassen und endlich zu handeln...

Die komplette Stellungnahme und unsere Pressemitteilung findet Ihr hier...

 

Kontakt

  • Dr. Catharina Schmalstieg

    Bun­­des­fach­­grup­­pen­lei­te­rin Kom­mu­nal­ver­wal­tung

    030/6956-2232