Soziale Arbeit

Internationaler Tag der Sozialen Arbeit 2024

bei ver.di
© ver.di
Internationaler Tag der Sozialen Arbeit, Bühne
22.03.2024

Der jährliche „World Social Work Day” (#wswd2024) ist die Gelegenheit, die großen Herausforderungen in den Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit sichtbar zu machen und die aktuelle Situation zu skandalisieren. Komplexere Problemlagen der Adressat*innen treffen auf eine dünne Personaldecke und Fachkräftemangel in den Einrichtungen. Wir beklagen das Entstehen einer prekären Professionalität.

Das können und wollen wir nicht weiter hinnehmen. Daher nutzen wir den Internationalen Tag der Sozialen Arbeit, um unsere Arbeitssituation zu diskutieren und öffentlich sichtbar zu machen.

in den ver.di-Landesbezirken gibt es eine Reihe von Veranstaltungen und Fachtagen. Eine Übersicht der verschiedenen Angebote findet ihr hier.

Schaut gern öfter auf dieser Seite vorbei. Wir werden sie in den nächsten Wochen mit weiteren Angeboten für Euch bestücken. 

 

  • Di., 19.03.2024, 9:30 bis 16:00 Uhr in Frankfurt: Fachtag „Fachkräftemangel, Arbeitsverdichtung und immer wieder schaffen wir alles - aber wie?“

    Der Personalmangel in den Institutionen der Sozialen Arbeit werden immer dramatischer. In allen Bereichen haben Zahl und Komplexität der Fälle zugenommen. Mehr Personal gibt es nicht.

    Die Arbeit der Kolleg*innen, die in den Jugendämtern, vor allem in den Allgemeinen Sozialen Diensten (ASD), geleistet werden muss, ist eine schwierige, belastende und überaus fordernde. Und das unter häufig problematischen Rahmenbedingungen. Kein Wunder, dass im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD), aber auch in der übrigen Jugendhilfe eine hohe Fluktuation herrscht. Das bedeutet, dass immer wieder neue Kolleg*innen eingearbeitet werden müssen, wofür die Zeit fehlt. Und trotzdem scheint der „Laden“ immer noch zu laufen. Die Fachtagung richtet sich an alle Sozialarbeiter*innen aus dem ASD, den Hilfen zur Erziehung, der Kita- und Schulsozialarbeit sowie weiteren Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe und nimmt folgende Themen in den Blick:

    • aktuelle Situation in den einzelnen Arbeitsbereichen
    • rechtliche Grundlagen
    • mögliche Konsequenzen bei Personalnot
    • Vorstellung der Kampagne „Hilfe für die Jugendhilfe“
    • Gefährdungs- und Überlastungsanzeigen 

    Ein Vortrag liefert thematische Impulse, über die wir uns anschließend austauschen werden. Mit der Vorstellung der Kampagne „Hilfe für die Jugendhilfe“ werden mögliche Handlungsansätze diskutiert.

    Referent: Prof. Dr. Nikolaus Meyer

    Ort: Gewerkschaftshaus Frankfurt, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt am Main

    Teilnahmegebühr: für ver.di-Mitglieder kostenfrei; für Noch-Nicht-Mitglieder 30 Euro*, inkl. Verpflegung

    Anmeldung: Bis zum 12.03.2024 per E-Mail an sue.hessen@verdi.de 

    *Stornierungen bis zum 12.03.2024 sind kostenfrei. Bei späteren Stornierungen wird der volle Beitrag fällig

     

  • Di., 19.03.2024, 10:00 bis 11:00 Uhr in Berlin: Übergabe der Petition „Bessere Bedingungen für Erzieher:innen unserer Kinder!“ - „Einhorn sucht Bildung“

    Die Elterninitiative "Einhorn sucht Bildung" übergibt gemeinsam mit ver.di eine Petition, in der der Berliner Senat aufgefordert wird, gegen den akuten Personalmangel und den daraus resultierenden Bildungsnotstand in den Berliner Kitas vorzugehen. Die Petition wurde von der Elterninitiative "Einhorn sucht Bildung" und den Elternvertreter*innen der Kita Filandastraße initiiert. 

    Angesichts der zunehmenden Herausforderungen in der frühkindlichen Bildung und der dringenden Notwendigkeit, die Betreuungsqualität für Kinder sicherzustellen, haben besorgte Eltern die Petition initiiert, die vom Senat eine umfassende Lösung für den Personalmangel in den Berliner Kitas fordert. 

    Die Petition fordert den Senat auf, Maßnahmen zu ergreifen, um die Personalbesetzung in den Kitas zu verbessern und sicherzustellen, dass jedes Kind verlässlich Erziehung, Bildung und Betreuung erhält. Dazu müssen die Arbeits- und Ausbildungsbedingungen verbessert werden.

    Die Übergabe der Petition findet  am 19.03.2024 um 10:00 Uhr vor dem Abgeordnetenhaus von Berlin statt.

     

  • Di., 19.03.2024, 13:00 bis 17:00 Uhr in Andernach: Seminar „Gefährdungsbeurteilung Psychischer Belastung in der Sozialen Arbeit – eine Bestandsaufnahme“

    Die Psychische Belastung in der Sozialen Arbeit wächst stetig. Fachkräftemangel, erhöhte Anforderungen, schwierige Fälle sind nur wenige Aspekte der Arbeit, die die Gesundheit der Beschäftigten beeinträchtigen können. Welche Möglichkeiten der Prävention gibt es? Wie unterstützt die Unfallkasse Rheinland-Pfalz? Und wie können Angebote besser wahrgenommen und verbreitet werden, sodass Maßnahmen zielgerichtet und wirkungsvoll eingesetzt werden?

    Folgende Inhalte wollen wir diskutieren:

    • Psychische Belastung in der Sozialen Arbeit
    • Prozess und Methoden der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung
    • Akteure im Handlungsfeld
    • Kultur der Prävention
    • Unterstützungsmöglichkeiten der Unfallkasse Rheinland-Pfalz

    Referent: Helin Dogan

    Ort:  Andernach, genaue Daten erhalten Sie nach der Anmeldung

    Teilnahmegebühr: kostenfrei

    Anmeldung: Fachbereich Qualifizierung der Unfallkasse unter Telefon: 02632 960-3030 oder per E-Mail: veranstaltungen@ukrlp.de

     

  • Di., 19.03.2024, 17:00 bis 18:30 Uhr: Online-Veranstaltung „Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit“

    2020 hat sich das Bündnis für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit (BfZVR) gegründet. Seit diesem Jahr unterstützt auch ver.di als die zuständige Gewerkschaft für die Beschäftigten in der Sozialen Arbeit das Vorhaben als Bündnis-Mitglied.

    Es ist wichtig, die Arbeitsbedingungen und das Berufsverständnis von Sozialarbeiter*innen in der Mobilen Jugendarbeit/Streetwirk und in der offenen Kinder- und Jugendarbeit zu stärken und zu verbessern. Gute Arbeit zwischen Fachkräften und Klient*innen wird nur ermöglicht, wenn das Vertrauen geschützt ist. Darum braucht es ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit!

    Worum geht es dabei? Wie ist die rechtliche Situation? Wekcge Auswirkungen hat die aktuelle Rechtslage auf die Praxis und welches sind die notwendigen Regelzungen, die deshalb eingefordert werden? All das werden wir in der Online-Veranstaltung vorstellen, miteinander diskutieren und aufzeigen, welche Handlungsoptionen für jede*n Einzelne*n bestehen, damit wir die Einführung eines Zeugnisverweigerungsrechts für die Soziale Arbeit erreichen.

    Referentinnen: Chrissi Bollig vom BfZVR (stellv. Vorsitzende der BAG Streetwork/Mobile Jugendarbeit e.V.) und Dr. Elke Alsago, Leiterin der ver.di-Bundesfachgruppe Erziehung, Bildung und Soziale Arbeit

    So kannst du teilnehmen: Einfach am 19.03.2024 um 17:00 Uhr Online über BigBlueButton unter dem nachfolgenden Link dazuschalten KLICK zur Online-Veranstaltung.

    Weitere Informationen über die Aktivitäten des Bündnisses findet ihr auf dessen Webseite und in unserer Stellungnahme.

     

Kontakt

  • Dr. Elke Alsago

    Bun­des­fach­grup­pen­lei­te­rin / Di­pl. So­zi­al­pä­d­a­go­gin, So­zi­al­ar­bei­te­rin, Dia­ko­nin

    030/6956-2115

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