Wach- und Sicherheitsbranche

Tarifrunden

2023/24
12.04.2024

Tarifverhandlungen nach Bundesländern

 

  • Schleswig-Holstein | Urabstimmung

    10.04.2024

    Urabstimmung über die Durchführung eines unbefristeten Erzwingungsstreik im Wach- und Sicherheitsgewerbe Schleswig-Holstein gestartet

    Nach über einem Monat des Stillschweigens hat uns die Arbeitgeberseite wissen lassen, dass sie uns kein verbessertes Angebot unterbreiten wird. Im Gegenteil, sofern wir uns dem bundesweiten Tarifdiktat nun endlich fügen, würde eine Lohnerhöhung frühestens zum 1. Mai 2024 erfolgen. Damit entspräche das Gesamtvolumen für 2024 einer Lohnerhöhung von 4,6 Prozent. Ein weiterer Verhandlungstermin sei demnach auch nicht erforderlich. Es bleibt dabei: „Friss Vogel oder stirb!“

    Wer so agiert und gleichzeitig der Arbeitnehmerseite asoziales Handeln vorwirft, bestätigt alle Zweifel an seinem Einigungswillen und provoziert damit unser letztes Mittel zur Durchsetzung unserer Forderungen:

    Den unbefristeten Streik!

    Die Verhandlungen mit den Arbeitgebern über eine Aufwertung der Arbeit im Wach- und Sicherheitsgewerbe sind gescheitert – dies hat die ver.di-Tarifkommission festgestellt. Jetzt sind die ver.di-Mitglieder gefragt!

    Beteilige Dich an der Urabstimmung: urabstimmung-wasi-sh.verdi.de  
    Hinweis: Verwende deine Mitgliedsnummer als Zugangsschlüssel.

    Die Urabstimmung endet am 1. Mai.

     

    22.03.2024

    Die Verhandlungen mit den Arbeitgebern über eine Aufwertung der Arbeit im Wach- und Sicherheitsgewerbe sind gescheitert - dies hat die ver.di-Tarifkommission festgestellt. Jetzt sind die ver.di-Mitglieder gefragt! 

    Weitere Informationen findet ihr in unserem Flugblatt.

     

    21.01.2024

    Auch die zweite Verhandlungsrunde am 9. Januar wurde ergebnislos abgebrochen! Die Tarifkommission hat sich dem Tarifdiktat der Arbeitgeber nicht unterworfen.

    Am 21. Januar waren die Beschäftigten der Sicherheit Nord GmbH &Co. KG zum Warnstreik aufgerufen. 

     

    12.01.2024

    Am Freitag den 12. Januar waren die Beschäftigten der Sicherheit Nord GmbH & Co. KG im Objekt Kaserne Todendorf zum bundesweit ersten Warnstreik aufgerufen. 

     

    10.01.2024

    Friss Vogel oder stirb! BDSW diktiert Tarifbedingungen.

    In der zweiten Verhandlungsrunde am 9. Januar.2024 legten die Arbeitgeber kein verbessertes Angebot vor. Im Gegenteil, eine Laufzeit von zwölf Monaten sei für sie nicht verhandelbar...

    Weitere Informationen findet ihr in unserem Flugblatt.

     

    04.12.2023

    Die Tarifverhandlungen am 30. November 2023 wurden ergebnislos und ohne Folgetermin abgebrochen. Die Zeichen stehen auf Streik! 

    Weitere Informationen findet ihr in unserem Flugblatt.

     

    20.10.2023

    Forderungsbeschluss in Schleswig-Holstein

    • Lineare Lohnerhöhung in Höhe von 15 Prozent, mindestens 2 Euro/Std.
    • Erhöhung des Nachtarbeitszuschlages von 10 auf 25 Prozent / Stunde
    • Zahlung des Mehrarbeitszuschlages verbindlich ab der 229 Std./Monat (Streichung § 4 Ziff. 1 c TV SH „Nur ausdrücklich angeordnete und genehmigte Mehrarbeit ist zu vergüten.“)
    • Lineare Erhöhung der Auszubildendenvergütung in Höhe von 150 Euro/Monat
    • Laufzeit: 12 Monate

     Weitere Informationen findet ihr in unserem Flugblatt.

     

  • Hamburg | Tarifabschluss

    18.01.2024

    Tarifergebnis liegt vor! Lohnerhöhung kommt erst im März 2024.

    Am 18. Januar kamen der Arbeitgeberverband BDSW und ver.di in der dritten Verhandlungsrunde für die Hamburger Wach- und Sicherheit zu folgendem Tarifergebnis bei einer Laufzeit von 24 Monaten:

    • erster Erhöhungsschritt von 6,92 Prozent zum 01.03.2024 für alle Entgeltgruppen (entspricht im Objekt- und Seperatwachdienst 90 Cent/Stunde)
    • zweiter Erhöhungsschritt von 5,04 Prozent zum 01.02.2025 für alle Entgeltgruppen (entspricht im Objekt- und Seperatwachdienst 70 Cent/Stunde)
    • Auszubildendenvergütung in 2024: 1. Lehrjahr 950 Euro, 2. Lehrjahr 1.000 Euro, 3. Lehrjahr 1.100 Euro
    • Auszubildendenvergütung in 2025: 1. Lehrjahr 1.000 Euro, 2. Lehrjahr 1.090 Euro, 3. Lehrjahr 1.200 Euro
    • Laufzeit: 01.01.2024 bis 31.12.2025

    Das Tarifergebnis bedeutet zwar mehr Geld im Portemonnaie, aber dafür mussten wir auch ordentlich Federn lassen. Verhandlungen bedeuten immer, dass beide Seiten Kompromisse eingehen. Deshalb haben wir unsere Forderungen während den Verhandlungen deutlich nach unten korrigiert. Wir sind den Arbeitgebern ein großes Stück entgegengekommen und dennoch wurden wir mit Nullmonaten abgestraft. Um eine angedrohte, noch spätere Lohnerhöhung zu verhindern, haben wir das Verhandlungsergebnis im Sinne unserer Mitglieder schlussendlich angenommen.

    Klar ist, dass wir unsere Lohn- und Arbeitsbedingungen nur ändern können, wenn wir uns organisieren, gemeinsam Seite an Seite kämpfen und damit einen spürbaren Druck auf die Arbeitgeber ausüben. Konkret bedeutet das: Unsere Branche muss definitiv stärker werden! Wir müssen die nächsten 24 Monate intensiv nutzen, um in ver.di zu wachsen und gewerkschaftliche Strukturen in den Betrieben und Objekten aufzubauen. Nur so kann es gelingen, in der nächsten Tarifrunde gemeinsam höhere Löhne herauszuholen.

    Mehr Infos liefert unser Tarifinfo.

     

    12.10.2023

    Forderungsbeschluss in Hamburg

    • Erhöhung der Stundengrundlöhne um 2,50 €/Std. für alle Lohngruppen
    • Einführung von Qualifikationsstufen innerhalb der Entgeltgruppe II.1.- monetäre Abgrenzung zwischen der erfolgreich abgelegten Sachkundeprüfung nach §34a GewO im Vergleich zum Einstiegsniveau (Unterrichtung nach §34a GewO)
    • Erhöhung der Auszubildendenvergütungen in jedem Ausbildungsjahr um 200 Euro
    • Wir fordern eine Anpassung des Futtergeldes und der Hundeführer*in-Zulage an die aktuellen Preissteigerungen
    • Der neue Tarifvertrag soll eine Laufzeit von 12 Monaten haben (bis zum 31.12.2024)

    Weitere Informationen findet ihr in unserem Flugblatt.

     

  • Mecklenburg-Vorpommern | Tarifabschluss

    09.02.2024

    Tarifabschluss für 24 Monate und einem Lohnplus von mindestens 12 Prozent erzielt

    In der dritten Verhandlungsrunde am 9. Februar konnte eine Tarifeinigung mit den Arbeitgebern für die Beschäftigten des Wach- und Sicherheitsgewerbes in Mecklenburg-Vorpommern verhandelt werden - mit teils schmerzhaften Kompromissen auf beiden Seiten. Nicht alle Tarifforderungen konnten umgesetzt werden.

    Im Kern bekommen die Beschäftigten ab 1. März 2024 eine erste Lohnerhöhung von 6,92 Prozent (mindestens aber 0,90 Euro pro Stunde) und ab 1. Januar 2025 weitere 5,04 Prozent (mindestens aber 0,70 Euro pro Stunde). Zudem gibt es weitere Erhöhungen bei den Zulagen für z.B. den Arbeitseinsatz in Flüchtlingsunterkünften (plus 0,25 Euro), der Waffenträgerzulage beim Einsatz in militärischen Anlagen (plus 0,25 Euro ab 1. März und weitere 0,25 Euro ab 1. Januar 2025) sowie bei der Feuerwehr einen Nachtzuschlag ab 22:00 Uhr, die Erhöhung der Gruppenführerzulage sowie die Einführung der B-Quali-Zulage.

    Die Auszubildendenvergütung steigt zum 1. März um 150 Euro und um weitere 75 Euro ab 1. Januar 2025.

    Das Ergebnis im Detail könnt ihr im Tarifinfo nachlesen.

     

    18.10.2023

    Im Nachgang zur bundesweiten Forderungsabstimmung für die Wach- und Sicherheitsbranche hat die Tarifkommission in ihrer Sitzung vom 18. Oktober folgende Tarifforderungen aufgestellt:

    • Erhöhung aller Lohngruppen (inkl. aller Anhänge) um 2,50 Euro/h (Gehälter analog), ausgenommen die EG I im Haupttarifwerk, diese soll um 1,80 Euro/h erhöht werden
    • Harmonisierung der Nachtarbeit ab 22 Uhr
    • Erhöhung des Nachtzuschlages auf 25 Prozent
    • Erhöhung der (Funktions-)Zulagen §4 Absatz 4. Sicherheitsmitarbeitende in Flüchtlingsunterkünften um 0,75 Euro/h
    • Im Anhang Militärische Liegenschaften: Erhöhung der Zulage §4 Absatz …
      2.1. Sicherheitsmitarbeitende als Diensthundeführer um 0,50 Euro/h
      2.2. Sicherheitsmitarbeitende als dienstaufsichtsführende Wachperson um 0,50 Euro/h
    • Im Anhang Feuerwehr:
      zusätzlich die Erhöhung für Gruppenführerende um 0,10 Euro/h
      Einführung einer Berufsunfähigkeitsversicherung generell (speziell beim Verlust der G26/3-Befähigung)
    • Im Anhang Ausbildung: Erhöhung der Vergütung um 200 Euro
    • Differenzierungsklausel für ver.di-Mitglieder

    Weitere Informationen findet ihr in unserem Tarifinfo.

     

  • Bremen | Tarifabschluss

    24.01.2024

    Verhandlungsergebnis erzielt

    In den Tarifverhandlungen am 24. Januar hat die ver.di-Tarifkommission mit den Arbeitgebern ein Tarifergebnis erzielen können. In zwei Erhöhungsschritten sollen die Löhne jeweils zum 1. März in diesem und im kommenden Jahr für alle Kolleg*innen der allgemeinen Bewachung steigen. 

    Das Ergebnis orientiert sich an dem, was bisher in anderen Bundesländern abgeschlossen wurde. Den ersten Erhöhungsschritt konnten wir von April auf März vorziehen. Bei den Fachkräften war prozentual ein wenig mehr drin. Warum? Weil bei der Demonstration am 20. Januar unter den Wenigen auf der Straße fast nur Fachkräfte waren.

    Für die Zukunft heißt das: Wenn ihr mehr wollt, geht in der nächsten Tarifrunde mit uns auf die Straße. Wenn du mehr willst, dann werde aktiv in ver.di!

    Einen Überblick über die Erhöhungen für die einzelnen Tätigkeitsgruppen liefert das Tarifinfo.

     

    Aufruf zur Demonstration

    Zusammen für mehr Lohn - Komm zur Demo am Samstag, den 20. Januar 2024. Auftaktkundgebung: 11 Uhr, Bahnhofsvorplatz, Hauptbahnhof Bremen.

    Wer den Arbeitskräftemangel aufhalten will, muss unsere Arbeit ordentlich bezahlen. Es braucht gute Bezahlung und gesunde Arbeitsbedingungen! Für uns Beschäftigte und für die Zukunft der Branche!

    Weitere Informationen findet ihr in unserem Flugblatt.

     

    12.2023

    Tarifverhandlung abgebrochen bevor sie gestartet ist. Am 28. November hätte der erste Verhandlungstermin für die allgemeine Bewachung in Bremen stattfinden sollen. Doch noch bevor wir uns mit den Arbeitgebern an einen Tisch setzen konnten, um über eine Erhöhung der Tariflöhne ab 2024 zu sprechen, wurde dieser auf Initiative des BDSW abgesagt. Eine Einigung zum gegenwärtigen Zeitpunkt scheint nicht möglich.

    Weitere Informationen findet ihr in unserem Flugblatt.

     

    11.2023

    Arbeit ohne Ende, aber keine Leute? Die Lösung: Löhne hoch! 

    Die Tarifforderungen für das Land Bremen findet ihr in unserer Tarifinfo #2...

     

    21.09.2023

    Lohntarifvertrag gekündigt - Tarifkommission fordert Arbeitgeber zu Verhandlungen auf!

    Die Tarifkommission auf ihrer Sitzung am 21. September die Kündigung des Lohntarifvertrages beschlossen. Das Ziel: deutlich höhere Löhne für 2024! 

    Weitere Informationen findet ihr in unserem Flugblatt

     

  • Berlin & Brandenburg | Tarifabschluss

    20.11.2023

    Tarifabschluss

    Am 20. November konnten sich der Arbeitgeberverband BDSW und ver.di auf ein Ergebnis für die Wach- und Sicherheitsdienste in Berlin und Brandenburg einigen und das bedeudet spürbar mehr Lohn für alle.

    Am 1. Januar 2024 gibt es demnach ein Plus von 0,90 Euro, 2025 dann weitere 0,70 Euro. Dazu kommt, dass alle, die nach Vergabemindestlohn in Berlin und Brandenburg bezahlt werden ab 1. Januar in der EG 2 eingruppiert werden. Auszubildende erhalten je nach Ausbildungsjahr 100/150/200 Euro mehr. Zusätzlich übernimmt der Arbeitgeber die Kosten für die Hundeführerprüfung und das Azubiticket!

    Forderungen der Unternehmer, die eure Arbeitsbedingungen verschlechtert hätten wie z.B. schlechtere Krankheitsregeln, weniger Zulagen und krank arbeiten, wurden in den Verhandlungen abgewehrt!

    Mehr Infos liefert unser Tarifinfo.

     

    01.11.2023

    Am 1. November fand die erste Verhandlungsrunde zwischen dem Arbeitgeberverband BDSW und ver.di statt. Wir haben erwartet, dass die Gegenseite ihre Bereitschaft zu verhandeln in Taten zeigt. Stattdessen bekommen wir 0,16 Cent mehr seit der letzten Verhandlung?!

    Weitere Informationen findet ihr in unserem Flugblatt.

     

    11.10.2023

    Forderungsbeschluss in Berlin-Brandenburg

    • Erhöhung der Stundenlöhne um 15 Prozent (2,00 Euro)
    • Übernahme der gesetzl. Regelung bei Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall
    • Nachtzuschlag 25 Prozent, Sonntagszuschlag 50 Prozent, Feiertagszuschlag 100 Prozent
    • Urlaubsgeld 150 Euro und Weihnachtsgeld 250 Euro
    • Mitgliedervorteilsleistung
    • Prüfungskostenübernahme für Diensthunde

    Weitere Informationen findet ihr in unserem Flugblatt.

     

  • Sachsen-Anhalt | Tarifabschluss

    23.01.2024

    Verhandlungsergebnis erzielt

    In der dritten Verhandlungsrunde für die Wach- und Sicherheit Sachsen-Anhalt am 16. Januar konnte folgendes Verhandlungsergebnis erzielt werden:

    Entgeltsteigerung zum 01.02.2024 

    • 0,90 Euro EG 1, prozentuale Anhebung anderer Entgeltgruppen und -stufen
    • 150 Euro für Auszubildende
    • 14,5 Prozent für Angestellte
    • Mehrarbeitszuschlag ab der 229. Stunde
    • Nachtzuschlag wird auf 10 Prozent erhöht

    Entgeltsteigerung zum 01.01.2025

    • 0,70 Euro EG1, prozentuale Anhebung anderer Entgeltgruppen und -stufen
    • 75 Euro Azubis

    Feuerwehr

    • 7,5 Prozent ab 01.02.2024 auf alle Entgeltgruppen
    • 5,0 Prozent ab 01.01.2025

    KTA

    • 9,6 Prozent für EG 1 ab 01.02.2024
    • 7,92 Prozent ab EG 2 ab 01.02.2024
    • 5,6 Prozent ab 01.01.2025

    Justiz

    • 7,42 Prozent ab 01.02.2024
    • 5,0 Prozent ab 01.01.2025

    Militärische Anlagen

    • 6,92 Prozent ab 01.02.2025
    • 5,0 Prozent ab 01.01.2025

    Das Ergebnis tritt am 1. Januar 2024 in Kraft und hat eine Laufzeit von 24 Monaten.

    Das Verhandlungsergebnis zum Download:

     

    04.12.2023

    In der zweiten Verhandlungsrunde legte die Arbeitgeberseite kein neues Angebot vor. Das heißt, wir sind wie in der letzten Tarifinfo beschrieben, mit einem Angebot Ihrerseits:

    • von 0,50 Euro für die Entgeltgruppe 1 auseinandergegangen.

    Somit sind wir bei unserer angepassten Forderung von:

    • 1,80 Euro auf die Entgeltgruppe 1 geblieben und halten die anderen Forderungen der Struktur nach aufrecht.

    Weitere Informationen findet ihr in unserem Flugblatt.

     

    08.11.2023

    Am 8. November haben die Tarifverhandlungen für die Wach- Sicherheit in Sachsen-Anhalt begonnen. Zu Beginn der Verhandlungen hat die ver.di-Tarifkommission den Arbeitgebervertretern die Forderungsfindung und Aufstellung erläutert. Hier erwiderten sie, die Forderungen seien der Höhe nach „utopisch“...

    Weitere Informationen findet ihr in unserem Flugblatt.

     

    13.10.2023

    Die Tarifkommission hat für Sachsen-Anhalt einen umfangreichen Forderungskatalog beschlossen

    • Erhöhung der Entgelte um mindestens 2,54 Euro
    • Erhöhung der Entgelte für Angestellte
    • Erhöhungen der unterschiedlichen Anlagen (sprecht hierzu gern eure Tarifkommissionsmitglieder an)
    • Erhöhung der Zulagen für Nacht, Sonntags- und Feiertagsarbeit
    • Bezahlung von Mehrarbeit ab der 175. Stunde
    • Einführung einer Jahressonderzahlung in Höhe von 500 Euro p.a.
    • Erhöhung der Auszubildendenvergütungen um 200 Euro

    Weitere Informationen findet ihr in unserem Flugblatt.

     

  • Sachsen

    12.01.2024

    Aufforderung zu Tarifverhandlungen

    Die ver.di Tarifkommission hat am 12. Januar beschlossen, die Arbeitgeber in der BDSW Landesgruppe Sachsen zu Tarifverhandlungen aufzufordern. Gefordert wird der Abschluss eines Entgelttarifvertrages für die Beschäftigten in der Sicherheitswirtschaft im Freistaat Sachsen mit ver.di und die gemeinsame Beantragung der Allgemeinverbindlichkeit beim Bundesministerium für Arbeit. Der Höhe nach fordern wir Entgelte mindestens auf dem Niveau von Sachsen-Anhalt für den Bereich der allgemeinen Wach-Sicherheit sowie weitere Verbesserungen der Arbeitsbedingungen.

    Weitere Informationen findet ihr in unserem Flugblatt.

     

  • Nordrhein-Westfalen

    11.04.2024

    Mitgliederbefragung zum Tarifangebot des BDSW

    Liebe Kolleginnen und Kollegen in NRW, die Tarifverhandlungen sind festgefahren. Es gibt aktuell zwei Handlungsoptionen. Beide mit weitreichenden Konsequenzen für die nächsten Jahre - mindestens. Eure Kolleg:innen in der ver.di-Tarifkommission starten daher heute eine ver.di-Mitgliederbefragung in NRW. Sie läuft bis zum 24.4.

    Die TK wird dann auf Grundlage der Ergebnisse beraten, wie sie weiter vorgehen wird und hält sich offen, ob es zu einer Annahme oder ggf. auch zu weiteren Maßnahmen (und damit zu einer weiteren tariflosen Zeit) kommen wird.

    Ausführlichen Hintergrundinfos findet Ihr in unserer Tarifinfo:

     

    14.02.2024

    Arbeitgeber verhindern weiterhin einen Tarifabschluss

    Nach dem letzten Streiktag hat die ver.di-Tarifkommission die Arbeitgeber zur Fortführung der Verhandlungen aufgefordert. Diese fanden am 14. Februar in Neuss statt. Statt Zugewandtheit gab es am Valentinstag von der Arbeitgeberseite nur Ablehnung: Das Angebot von 6,9 Prozent wollen sie um keinen einzigen Cent erhöhen! Lediglich für einen kleinen Beschäftigtenkreis sehen sie Spielraum.

    Jegliche Versuche der ver.di-Tarifkommission, Kompromisse zu finden und Lösungen zu suchen, wurden von den Arbeitgebern kategorisch und stur abgewiesen!

    Den betroffenen Beschäftigten geht es um Respekt und die Würde, dass mit ihnen ordentlich verhandelt wird und endlich gerechte Löhne gezahlt werden!

    Es werden nun neue Aktionen und weitere Streiks organisiert. Beteiligt euch! Ihr habt mehr verdient.

    Mehr Infos liefert das Tarifinfo.

     

    30.01.2024

    Jetzt muss weiter gestreikt werden! Wir rufen alle Beschäftigten der Wach- und Sicherheit in NRW am Donnerstag 1. Februar zu einem weiteren Warnstreik auf!

    Die ersten Warnstreiks in einzelnen Objekten und auch unser Streik und Demotag waren beeindruckend! Ihr habt der Branche ein Gesicht gegeben und deutlich gemacht, dass ihr mit dem Angebot der Arbeitgeber und mit ihrer Haltung nicht einverstanden seid. Trotz massiver Einflussnahme der Arbeitgeber und Bedrohungen einzelner, haben viele den Mut bewiesen und sich den Streiks angeschlossen!

    Nach den vergangenen Warnstreiks haben wir Kontakt mit der Arbeitgebern aufgenommern und prompt die Antwort bekommen, dass sie ihr Angebot um keinen Cent erhöhen wollen. Das und die ablehnende Haltung der Arbeitgeber, weiter respektvoll am Verhandlungstisch zu verhandeln, machen weitere Streiks notwendig!

    Mehr Infos im Tarifinfo sowie der Aufruf zum Warnstreik hier zum Download:

     

    19.01.2024

    In NRW wurde vom 15. bis 19. Januar gestreikt. Die Demo am 19. Januar in Düsseldorf war der vorläufige Abschluss der Streikwoche.

     

    Auch in der 3. Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber nichts Neues angeboten.

    Nachdem bereits in einigen Betrieben gestreikt wurde, werden am Freitag den 19. Januar alle Beschäftigten der Unternehmen im Arbeitgeberverband BDSW zum STREIK und einer DEMO aufgerufen (Achtung: betrifft nur NRW).

     

    Onlineveranstaltung: Deine Rechte im Streik! Am 20. & 21. De­zem­ber 2023

    In Streikauseinandersetzungen nicht einschüchtern lassen: Wir informieren darüber, welche Rechte Beschäftigte haben und worauf zu achten ist!

    Weitere Informationen findet ihr in unserem Flugblatt.

     

    21.11.2023

    1. Verhandlungsrunde: Nur kleine Schritte nach vorne – keine Bewegung beim Nachtzuschlag!

    Nach den Sondierungen und einem ersten Angebot von 44 Cent, fand die erste Verhandlung am 21.11. statt. Im Laufe der Verhandlungen wurde das Angebot nur in sehr kleinen Schritten von zunächst 1,6 Prozent und dann um weitere 9 Cent erhöht. Auch wenn alle unsere Argumente nicht zu entkräften sind, bleibt das Hauptargument der Arbeitgeber: Das ist beim Kunden nicht umsetzbar...

    Weitere Informationen findet ihr in unserem Flugblatt.

     

    25.10.2023

    Wir haben uns in kleiner Runde mit den Arbeitgebern intensiv über die Tarifrunde und unsere Forderung ausgetauscht. In einem in weiten Teilen konstruktiven Gespräch, haben wir alle Argumenten eingebracht - wir haben über den hohen Personalbedarf (Arbeitskräftemangel), über eure Arbeitsbelastung, über den geringer werdenden Abstand zum gesetzlichen Mindestlohn, über die immer noch immens hohe Belastung durch Energie- und Lebenserhaltungskosten, über die immer noch bestehende Gefahr der Altersarmut, über die Belastung für MA in der Nachtschicht usw. gesprochen. 

    Erste Ergebnisse und Positionen findet ihr in unserem Flugblatt.

     

    18.10.2023

    Wach- und Sicherheitsdienste NRW: Tarifforderung beschlossen

    Am 18. Oktober hat die neugewählte Tarifkommission für die Beschäftigten der Wach- und Sicherheitsdienste in Nordrhein-Westfalen die Forderungen für die Tarifrunde 2024 beschlossen. Aufgrund der hohen Lebenshaltungskosten stehen existenzsichernde Löhne im Mittelpunkt der Tarifrunde. Zudem werden in der Branche händeringend Mitarbeiter*innen gesucht. Daher fordert die Tarifkommission:

    • 15 Prozent für alle Lohngruppen, aber mindestens 2 Euro pro Stunde
    • Erhöhungen der Zulagen unter 2.2 des Lohntarifvertrages um 0,50 Euro pro Stunde
    • Ebenso die Erhöhung des Aufwandersatzes des § 3, 3.1 und 3.2 um 0,50 Euro
    • Erhöhung der Ausbildungsvergütung nach §4 um 200 Euro pro Ausbildungsjahr
    • Aufnahme des Begriffes „Servicekräfte“ in die Lohngruppe 11ea
    • Umsetzung der Protokollnotiz vom 16.08.22 hinsichtlich der Angleichung der Lohngruppe 2ba auf das Niveau der Lohngruppe 3ba und der Lohngruppe 2bb auf das Niveau der Lohngruppe 3bb nach der vereinbarten Erhöhung für 2024.
    • Laufzeit des abzuschließenden Tarifvertrages: 12 Monate.

    Unabhängig der Forderung will die Tarifkommission über den Abschluss eines neuen Gehaltstarifvertrages und auch über die Erhöhung der Nachtzuschläge verhandeln. Die Kommission rechnet mit harten Verhandlungen und fordert daher die Beschäftigten der Branche auf, in und mit ver.di aktiv zu werden. Wer sich engagieren will oder nähere Infos braucht, schicke ihre/seine Kontaktadresse an: wasi.nrw@nrw.de

    Weitere Informationen findet ihr in unserem Flugblatt.

     

  • Hessen | Tarifabschluss

    08.02.2024

    Mindestens 6,9 Prozent mehr Lohn ab dem 1. März 2024

    Für die Beschäftigten der Sicherheitsbranche in Hessen konnte ein Tarifergebnis erzielt werden. Mit zwei Streiktagen im Rücken konnte die Tarifkommission in der finalen Verhandlungsrunde am 8. Februar leichte Verbesserungen gegenüber dem letzten Arbeitgeber-Angebot durchsetzen. 6,9 bis 7,5 Prozent mehr Lohn gibt es ab dem 1. März, Auszubildende erhalten rückwirkend zum 1. Januar 2024 eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 115 Euro monatlich. Die Laufzeit beträgt ein Jahr.

    Im Juni werden Gespräche mit dem BDSW über die Zulagen zur Vorbereitung der nächsten Tarifrunde geführt werden. 

    Wir wollen uns auch in Zukunft Lohnerhöhungen nicht erbetteln, sondern selbstbewusst durchsetzen können. Wir wollen dahin kommen, dass uns unsere Arbeitgeber mit Respekt und auf Augenhöhe begegnen. Wir wissen aber auch: Das wird ein harter Kampf! Wir haben nun ungefähr ein halbes Jahr Zeit, um uns auf die nächste Tarifrunde vorzubereiten. Diese Zeit werden wir nutzen!

    Mehr Infos zum Abschluss liefert das Tarifinfo.

     

    Zweiter Warnstreik am 06.02.2024!

    Nach unserem ersten flächendeckend ausgerufenen Warnstreik ist der BDSW bereit, wieder mit uns zu verhandeln. Das Angebot verbessern wollen sie aber nicht! Mehr als 6,9 Prozent sind für die untersten Entgeltgruppen angeblich nicht drin. Das ist für uns ganz eindeutig zu wenig und weit weg von unseren Forderungen und den Erwartungen der Beschäftigten im hessischen Sicherheitsgewerbe.

    Die Tarifkommission ist überzeugt: Wir müssen den Druck erhöhen! Daher rufen wir die Beschäftigten und Auszubildenden aller im Bundesverband der Sicherheitswirtschaft organisierten Unternehmen im Landesverband Hessen am Dienstag, den 6. Februar von 0:00 bis 24:00 Uhr zum Warnstreik auf.

    Den Warnstreikaufruf mit allen Infos gibt es hier zum Download:

     

    Warnstreik am 24.01.2024!

    Auch nach drei Verhandlungsrunden weigern sich die Arbeitgeber ein verbessertes Angebot vorzulegen. Unsere berechtigten Forderungen nach einer deutlichen Lohnsteigerung werden nicht ausreichend beachtet. Wir fordern mehr Respekt und Wertschätzung unserer Arbeit. Wer wie wir rund um die Uhr für die Sicherheit anderer im Einsatz ist, soll auch einen angemessenen Lohn bekommen.

    Mit Argumenten allein kommen wir nicht mehr weiter. Um ein verbessertes Angebot zu bekommen, braucht es nun den Druck der Beschäftigten durch Streiks.

    Den Warnstreikaufruf mit allen Infos gibt es hier zum Download:

     

    Streiks im Januar! Hessische Arbeitgeber ignorieren ihre soziale Verantwortung und gefährden die Zukunftsfähigkeit der Branche. 

    7,3 Prozent ab 1. Februar 2024 für Sicherheitsmitarbeiter in KTAs, Bundeswehr und US Army, GSSKs und ÖPNV. 6,9 Prozent für alle anderen. So lautet das magere Angebot des BDSW.

    Weitere Informationen findet ihr in unserem Flugblatt.

     

    29.11.2023

    BDSW bleibt stur! Am 29. November haben wir uns zum zweiten Mal mit dem Arbeitgeberverband BDSW getroffen, um über einen neuen Entgelttarifvertrag für das hessische Sicherheitsgewerbe zu verhandelt. Der BDSW mauert und legt kein neues Angebot vor.

    Weitere Informationen findet ihr in unserer Tarifinfo.

     

    15.11.2023

    BDSW ohne Verständnis für seine Arbeitnehmer! Am 15. November wurde in Hessen erstmals über eine Lohnerhöhung für das Sicherheitsgewerbe verhandelt. Mit enttäuschendem Ausgang.

    Weitere Informationen findet ihr in unserer Tarifinfo.

     

    13.10.2023

    Hessische Tarifkommission beschließt Forderungen!

    • Lohnerhöhung um 2,50 Euro für alle Löhne die bisher unter 14 Euro liegen
    • Lohnerhöhung um 3,00 Euro für alle Löhne die bisher über 14 Euro liegen
    • Steigerung der Azubi-Vergütung um je 250 Euro/monatl.
    • Laufzeit 12 Monate

    Weitere Informationen findet ihr in unserem Flugblatt.

     

  • Thüringen | Tarifabschluss

    11.01.2024

    Verhandlungsergebnis erreicht

    Am 11. Januar hat die ver.di-Tarifkommission der Wach- und Sicherheit in Thüringen in der dritten Verhandlungsrunde folgendes Ergebnis erzielt:

    für 2024

    • Erhöhung der Entgelte um 0,90 Euro (6,92 Prozent) in der untersten Entgeltgruppe und eine lineare Erhöhung der weiteren Entgeltgruppen ab 01. Februar 2024
    • Erhöhung des Nachtzuschlags auf 10 Prozent
    • GSSK 7,5 Prozent Erhöhung der Entgelte
    • eine Zulage von 0,50 Euro je Stunde für die Beschäftigten im bewaffneten Objektschutz
    • Auszubildene erhalten 150 Euro monatlich mehr

    ab 2025

    • Erhöhung der Entgelte um 0,70 Euro (5 Prozent) in der untersten Entgeltgruppe und lineare Steigerung der weiteren Entgeltgruppen ab dem 01. Januar 2025
    • Erhöhung des Sonntagszuschlags auf 25 Prozent
    • der Mehrarbeitszuschlag wird ab der 216. Stunden bezahlt
    • ab dem 8. Jahr Betriebszugehörigkeit Erhöhung der Urlaubstage auf 29 Werktage und ab dem 12. Jahr der Betriebszugehörigkeit auf 30 Werktage
    • Auszubildende erhalten 75 Euro mehr

    Das Verhandlungsergebnis zum Download:

     

    14.11.2023

    Die Tarifverhandlungen für die Wach- und Sicherheit in Thüringen haben begonnen. Zu Beginn der Verhandlungen hat die ver.di-Tarifkommission den Arbeitgebervertretern die Forderungsfindung und Aufstellung erläutert. Der BDSW sieht sehr wohl den Arbeits- und Fachkräftemangel - jedoch könne man die Forderung der Höhe nach nicht erfüllen.

    Weitere Informationen findet ihr in unserem Flugblatt.

     

    13.10.2023

    Die Tarifkommission hat für Thüringen einen umfangreichen Forderungskatalog beschlossen

    • Erhöhung der Entgelte um mindestens 2,54 Euro
    • Erhöhungen der Anlage Feuerwehr (sprecht hierzu gern euer Tarifkommissionsmitglied an)
    • Erhöhung der Zulagen für Nacht, Sonntags- und Feiertagsarbeit
    • Bezahlung von Mehrarbeit ab der 175. Stunde
    • Änderung und Erhöhung der Urlaubsstaffel
    • Erhöhung der Auszubildendenvergütungen um 240 Euro

    Weitere Informationen findet ihr in unserem Flugblatt.

     

  • Rheinland-Pfalz

    01.10.2023

    Die Kolleginnen und Kollegen haben ihre Forderungen deutlich zum Ausdruck gebracht. Die Landestarifkommission hat entsprechend der Erwartungshaltung beschlossen:

    • Erhöhung der Entgelte um 2,50 Euro je Stunde, nach vorheriger Angleichung der Löhne Bundeswehr und Nato-Streitkräfte.
    • Erhöhung der Gehälter um monatlich 400 Euro
    • Je 150 Euro für Auszubildende
    • Laufzeit des neuen Tarifvertrages 12 Monate

    Gewerkschaft lebt vom Mitmachen! Deshalb mach mit und mach Dich und Deine Kolleg*innen stark! Nur mit einer aktiven Beteiligung und der Mitgliedschaft in ver.di können wir unsere berechtigte Forderung auch umsetzen.

    Weitere Informationen findet ihr in unserem Flugblatt.

     

  • Baden-Württemberg | Tarifabschluss

    14.12.2023

    Tarifergebnis erzielt

    In der dritten Verhandlungsrunde konnte folgender Tarifkompromiss mit der Arbeitgeberseite erreicht werden:

    • Erhöhung der Tariflöhne und -gehälter ab 01.01.2024 um 6,9 Prozent
    • Erhöhung der Löhne in den Kerntechnischen Anlagen ab 01.01.2024 um 7,4 Prozent
    • Erhöhung der Ausbildungsvergütungen pro Ausbildungsjahr ab 01.01.2024 um 100 Euro
    • Laufzeit 12 Monate (bis 31.12.2024)

    Weitere Informationen findet ihr in unserem Flugblatt.

     

    21.11.2023

    Die erste Verhandlungsrunde fand am 16. November statt. Das Angebot der Arbeitgeberseite in dieser Verhandlung war:

    • Erhöhung der Löhne und Gehälter um 4 Prozent
    • Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 85 Euro
    • Laufzeit von 01.01.2024 bis 31.12.2024.

    Wir sind mit einer Forderung von 13,5 Prozent Erhöhung der Entgelte und 200 € für die Auszubildenden in diese Tarifrunde gestartet. Somit war das Angebot der Arbeitgeberseite für die ver.di Verhandlungskommission vollkommen unzureichend und die Verhandlungen wurden ohne Ergebnis abgebrochen.

    Weitere Informationen findet ihr in unserem Flugblatt.

     

    28.09.2023

    Forderungsbeschluss in Baden-Württemberg

    • Erhöhung der Löhne und Gehälter um 13,5 %
    • Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 200 €
    • Laufzeit des Tarifvertrags: 12 Monate (bis 31.12.2024)

    Weitere Informationen findet ihr in unserem Flugblatt.

     

  • Bayern | Tarifabschluss

    08.12.2023

    Tarifergebnis nach zähen Verhandlungen erreicht.

    In der zweiten Tarifverhandlung am 8. Dezember konnten wir am Verhandlungstisch folgendes Tarifergebnis erreichen:

    • Lohnsteigerungen in den verschiedenen Lohngruppen und für den Gehaltstarifvertrag bis zu 7,3 Prozent
    • Erhöhung der Azubi-Vergütung um 100 Euro
    • Laufzeit von 12 Monaten

    Die Arbeitgeberseite hat Verhandlungen über eine gleiche prozentuale Steigerung füralle Lohngruppen und für den Gehaltstarifvertrag komplett blockiert. Deshalb haben wir uns die Beschäftigtengruppen einzeln vorgenommen. 

    Die ver.di-Tarifkommission hat dem Verhandlungsergebnis zugestimmt. 

    Das Verhandlungsergebnis für die einzelnen Beschäftigtengruppen liefert unser Tarifinfo.

     

    12.10.2023

    Forderungsbeschluss in Bayern

    • 13,5 Prozent mehr
    • 150 Euro mehr für unsere Azubis
    • Laufzeit 12 Monate

    Weitere Informationen findet ihr in unserem Flugblatt und unserer Forderungspostkarte.

     

Tarifverträge & Social Media Kanäle

 

  • Tarifverträge

    Hier findet Ihr eine Übersicht aller abgeschlossenen Tarifverträge in den jeweiligen Bundesländern sowie die Kontakte zu den Ansprechpartner*innen vor Ort.

     

  • Social Media und Messenger

    Zu den Tarifverhandlungen bei den Wach- und Sicherheitsdiensten 2023 gibt es für alle Aktiven und Interessierten unseren Messenger-Kanal bei Telegram mit Infos, Materialien, Neuigkeiten von euch und für euch. Was ihr dafür tun müsst? Ladet euch die Telegram App herunter, meldet euch an unserem Kanal an und erhaltet unsere Nachrichten auf eurem Smartphone.

    Telegram

    Um unseren ver.di-Kanal in Telegram zu finden, öffne die App und gib ins Suchfeld "verdiOfficialBot" ein (alternativ: "ver.di"). Klicke dann auf "Starten" um unseren ver.di Kanal zu abonnieren. Klicke auf den Button Wach- und Sicherheitsdienste, um Inhalte zur Tarifrunde zu abonnieren. Wenn Du schon Abonnent*in des ver.di-Kanals bist und später einsteigen möchtest, kannst Du einfach Start WaSi eingeben, dann geht’s direkt los.

     
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Chronik Bundesweit


23.01.2024

Aktueller Stand der Tarifverhandlungen

Die Wach- und Sicherheitsbranche ist durch ungleiche Tarifbedingungen geprägt. Um die Arbeitsverhältnisse für die Kolleg*innen künftig anzugleichen, hat ver.di die Tarifrunden in den Bundesländern koordiniert. Alle Tarifverträge liefen bis zum 31. Dezember 2023 und alle (außer Bayern) hatten eine einheitliche Lohnuntergrenze von 13 Euro. Nun laufen seit Ende September in 12 Tarifgebieten gleichzeitig die Verhandlungen. Zum Auftakt der Tarifrunde hatte ver.di am 28. September 2023 in Berlin die erste Demonstration veranstaltet, an der Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland teilgenommen haben. Im Oktober dann haben die einzelnen Tarifkommissionen ihre Forderungen aufgestellt, die eine gemeinsame Lohnuntergrenze und eine gemeinsame Laufzeit in allen Tarifgebieten vorgesehen haben.

Das Tempo der Verhandlungen ist in den verschiedenen Tarifgebieten recht unterschiedlich. Während Berlin-Brandenburg, Baden-Württemberg und Bayern bereits die Verhandlungen im vergangenen Jahr mit einem Kompromiss abgeschlossen haben, sind im Januar Thüringen, Sachsen-Anhalt und Hamburg nachgezogen; teils mit Abschlüssen über 12 Monate und teils mit 24 Monaten.

Nach den Abschlüssen in Thüringen und Sachsen-Anhalt haben die Kolleg*innen in Sachsen Mitte Januar zu Tarifverhandlungen aufgefordert. Hier weigern sich die Arbeitgeber bisher mit ver.di zu verhandeln.

In Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Bremen stehen weitere Verhandlungen noch aus, während in Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Hessen gestreikt wird.

Die Streikbereitschaft ist entsprechend hoch. So beteiligten sich in NRW Hunderte Beschäftigte an der Streikwoche vom 15. bis 19. Januar. Und das trotz des massiven Drucks der Arbeitgeber, die die Arbeitsniederlegungen zu verhindern suchten beispielsweise durch Androhungen von Abmahnungen und Kündigungen.

Wir wünschen den streikenden Kolleg*innen viel Erfolg und hoffen auf ordentliche Tarifabschlüsse, welche die Arbeit der Beschäftigten endlich wertschätzen.

 

28.09.2023

Tarifauftakt Wach- und Sicherheitsdienste

In Berlin hat die erste Aktion zum Tarifauftakt in der Wach- und Sicherheitsbranche stattgefunden. Die Arbeitsgeber haben sich am 28. September 2023 zu einer Ausbildungstagung im Haus der Deutschen Wirtschaft getroffen haben – wie haben sie empfangen. Die Arbeitgeber beklagen den Arbeitskräftemangel und vergessen dabei, dass die Beschäftigen jetzt mehr Geld zu besseren Arbeitsbedingungen brauchen. Erst wenn das erfüllt ist, werden sich auch Auszubildende finden lassen. Die Arbeitgeber haben in der jetzt beginnenden Tarifrunde die Gelegenheit, die Branche so attraktiv zu machen, dass der Arbeitskräftemangel behoben werden kann. Die Beschäftigten werden gemeinsam dafür kämpfen – der Auftakt dazu ist gemacht.

 

 

23.09.2023

Die Arbeitgeber treffen sich zu einer Ausbildungstagung im Haus der Deutschen Wirtschaft. Wir stehen vor der Tarifrunde und fragen uns, was ist mit den Beschäftigten heute? Wir brauchen mehr Geld bei besseren Arbeitsbedingungen – jetzt. Wir wollen die Arbeitgeber daran erinnern, dass die Zukunft der Branche heute mit den vorhandenen Beschäftigten beginnt.

Donnerstag, 28. September 2023 
09:00 – 11:00 Uhr
Treffpunkt: Breite Str. 29, 10178 Berlin vor dem Haus der Deutschen Wirtschaft

Komme gemeinsam mit Deinen Kolleginnen und Kollegen nach Berlin und setze ein starkes Zeichen für Deine Branche und Deinen Tarif!

 

Kontakt

  • Christian Schadow

    Ge­werk­schafts­se­kre­tär