Wach- und Sicherheitsbranche

Weltweite Studie zeigt schlechte Arbeitsbedingungen

18.06.2024

Einer Studie des internationalen Gewerkschaftsverbandes UNI Global Union zufolge leidet eine große Mehrheit von Beschäftigten der Sicherheitsbranche unter schlechten Arbeitsbedingungen. So beklagen 57 Prozent der befragten Kolleg*innen schlechte Bezahlung, die Hälfte von ihnen hat Gewalt oder Diskriminierung am Arbeitsplatz erlebt, nur ein Drittel fühlt sich von Arbeitgeber und Kund*innen mit Respekt behandelt. Als Konsequenz der Studie fordert die UNI Global Union schnelle Reformen. „Diese Ergebnisse sind ein Schrei nach sofortigem Handeln. Sicherheitskräfte sorgen für unsere Sicherheit, doch sie selbst sind täglich Gefahren, Diskriminierung und unzureichender Bezahlung ausgesetzt“, sagt Michala Lafferty, Leiterin des Bereichs Immobiliendienste bei UNI Global Union. Es sei an der Zeit, dass die Arbeitgeber die Standards anheben und für eine angemessene Entlohnung, Sicherheit und Respekt am Arbeitsplatz sorgen, forderte die Gewerkschafterin. An der Studie nahmen mehr als 11.000 Beschäftigte aus 35 Ländern teil.

https://www.uni-europa.org/news/jd24/

 

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  • Christian Schadow

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